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Über mich - Käthy Dönni -
meine Arbeit & Erfahrungen mit Pferden

Gemeinsam mit meinem Mann und unseren zwei wunderbaren Kindern lebe ich in Fehraltorf in der Schweiz.


Wie bei so vielen von euch wurde meine Begeisterung für Pferde schon in der Kindheit geweckt. Dass ich diese Leidenschaft auch zum Beruf machen wollte, kristallisierte sich während eines 13-monatigen Aufenthalts auf einer kanadischen Pferderanch heraus, den ich direkt nach meiner Matura im Jahr 2007 antrat.


In meiner Zeit als working student lernte ich das Parelli Programm intensiv kennen, da wir alle jungen Pferde danach ausbildeten und an allen Kursen, welche auf der Ranch stattfanden, teilnehmen durften. Ich hatte, das Glück mit vielen verschiedenen Pferden arbeiten zu dürfen, mit einigen nur kurz, mit anderen über einen langen Zeitraum hinweg. Zwei Pferde prägten mich in dieser Zeit besonders, die Stute Lola, welche das erste Pferd in meinem Leben war, das ich einreiten durfte und der Wallach Phoenix, mit welchem ich alle Fortgeschrittenen-Kurse besuchen durfte und der mein Level Pferd war. Insgesamt besuchte ich in dieser Zeit 8 Kurswochen bei 5 Stern Parelli Instruktor Don Halladay und 2 Kurswochen bei Jack Brainard.
Wer gerne noch etwas mehr über meine Cowgirl Zeit erfahren möchte, darf gerne hier weiterlesen: CARDINAL RANCH

Im Oktober 2008 reiste ich nach Hause mit dem Wunsch Parelli Instruktorin zu werden. Damals konnte ich mir jedoch noch kein eigenes Pferd leisten, um diesen Wunsch weiter erfolgreich zu verfolgen. Deshalb ritt ich vorerst Pflegepferde. Im September 2009 begann ich mein Studium an der Pädagogischen Hochschule, welches ich im Jahr 2012 abschloss. Kaum hatte ich mein Diplom in der Hand, reiste ich für 6 Wochen ins Parelli Zentrum in Pagosa Springs in den USA, um vorbereitende Kurse für die Parelli Instruktoren-Ausbildung zu besuchen. Trotz meiner Dankbarkeit für diese wertvolle Erfahrung und alles, was ich in den sechs Wochen gelernt hatte, beschloss ich, meine Ausbildung anderweitig fortzusetzen.

Anfangs 2013 war es dann so weit und Smokey, mein erstes eigenes Pferd, trat in mein Leben. Smokey war ein äusserst sensibles und ängstliches Pferd. Deshalb verbrachte ich zu Beginn seiner Ausbildung sehr viel Zeit mit ihm allein im Gelände, um sein Selbstvertrauen und unsere Partnerschaft zu stärken. Es war mir wichtig, dass er draussen zu einem zuverlässigen Partner wurde. Alltägliche Dinge wie das Trinken aus einem Brunnen, das Überqueren von Bächen oder Brücken sowie das Vorbeigehen an Kühen oder spielenden Kindern bedeuteten für ihn große emotionale Herausforderungen, die wir gemeinsam mit viel Geduld meisterten.

Zunächst durchlief ich auch mit Smokey das Parelli Level System und nahm zudem Reitunterricht bei Angelika Heer. Sie ist eine fantastischen Western Trainerin, die unglaublich viel Abwechslung in ihren Unterricht bringt.

2017 und 2020 kamen meine Kinder auf die Welt und von da an war ich als Mama sehr eingebunden. Zum regelmässig üben zu kommen war zeitweise sehr herausfordernd.
Des Weiteren hatte Smokey in dieser Zeit zweimal eine grössere Verletzung und Operation mit langer Boxenruhe.

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Nach dieser langer Krankheitsphase war Smokey deutlich geschwächt. Bereits zuvor hatte es mich gestört, dass Smokey beim Liberty eine zu tiefe Haltung einnahm und sein Ausdruck oftmals unschön war. Obwohl ich mit ihm frei auf der Weide mitten in seiner Herde arbeiten und alle Übungen, die für das Parelli Level 4 benötigt wurden, abrufen konnte, gefiel mir seine Haltung nicht. Meine Versuche Smokey in eine für ihn gesunde Position zu bringen, schlugen fehl. Ich träumte davon ihn im Liberty versammeln zu können und von einem stolzen und schönen Ausdruck.

Zudem war es mir ein Anliegen bei jemandem zu lernen, der sich mit Pferden auskennt, die sowohl vom Körperbau wie auch vom Wesen her herausfordern sind. Eines Tages stiess ich auf ein Video, in dem Susanne Lohas mit ihrer Quarter Horse Stute Browny zu sehen war. Ich war sofort fasziniert von der Art und Weise wie Susanne mit Browny arbeitete. Ihre Erfahrung mit verschiedenen Pferderassen und die natürliche und feine Art der Versammlung beeindruckten mich besonders. Deshalb entschied ich mich Smokeys Wiederaufbau nach der Operation direkt bei ihr zu starten – auch wenn es Mut kostete, nicht in einer „Höhenphase“ zu beginnen.

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Ein charakteristisches Beispiel für Smokeys frühere Körperhaltung.

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Im Sommer 2021 fuhr ich das erste Mal zu Susanne Lohas nach Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt war Smokey gesundheitlich noch geschwächt und hatte Schwierigkeiten sich in einer neuen Umgebung wohlzufühlen. Susanne zeigte mir, mit welchen Übungen ich Smokey helfen konnte, sich selbst besser zu tragen und trat Smokeys Unsicherheit mit Ruhe und viel Geduld entgegen. Ihr Horse-in-Balance Konzept überzeugte mich sofort. Seither habe ich mich ganz dieser Ausbildungsmethode verschrieben und fahre mehrmals jährlich nach Deutschland. Bei Susanne habe ich viel über die versammelnde Arbeit gelernt. Mit viel Geduld, viel Selbstreflexion, vielen Höhen und Tiefen gelang es mir mit ihrer Hilfe, Smokeys Selbsthaltung in der Freiarbeit zu verändern. Durch diese Veränderung und natürlich dem bewussten Augenmerk auf seinen Ausdruck, erhielt Smokey eine stolze, zufriedene und schöne Ausstrahlung. Zudem lernte ich bei ihr auch "die Arbeit an der Hand", durch welche ich Smokey die Bewegungsabläufe besser erklären und festigen konnte. Dass man mit Pferden nie ausgelernt hat, empfinde ich als grosse Lebensbereicherung und so freue ich mich auf viele weitere lehrreiche Stunden auf dem schönen Seehöfle.

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Auf meiner Website gebe ich euch einen grossen Einblick in meine Arbeit und zeige auch Übungen, die noch nicht perfekt sind, wie z.B. der Schulhalt. Trotzdem möchte ich auch diese Ausschnitte mit euch teilen. Es ist mir ein Anliegen zu zeigen, dass Fortschritte und Freude zählen, ganz egal ob wir die Perfektion einer Übung bereits erreicht haben oder noch nicht, unsere Pferde spüren, wenn wir stolz auf sie sind. Ganz nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel." Seit Frühling 2026 arbeite ich als mobile Pferdetrainerin und gebe mein Wissen weiter.

Abschliessend möchte ich mich bei meinem Mann, meiner Familie und meinen Freundinnen bedanken, sie alle haben mich unterstützt und ermuntert meinem Traum nachzugehen. Und natürlich gilt mein Dank auch meiner lieben Trainerin Susanne Lohas, von ihr durfte ich so viel lernen und es war wunderschön für mich, dass wir selbst mit unseren zwei kleinen Kindern herzlich willkommen geheissen wurden auf dem schönen Seehöfle.

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